Irgendwas Gutes muss dieser Sommer haben: Ich finde irgendwie viel mehr Zeit zum Schreiben !!
Mein heutiges Motto, das ich aus ganz freien Stücken und ohne Pistole im Rücken gewählt habe:
„Der tut nichts, der will nur Spielen!“
Endlich war es heute wieder soweit!! Wie lange haben wir darauf gewartet. Wochenlang haben wir samstagmittags in die schwarze Bildröhre gestarrt oder aus purer Verzweiflung und aus Angst vor den Ausfallerscheinungen des kalten Entzugs Videoaufnahmen des letzen Meisterschaftsspieles 1998 angesehen. Für alle Interessierten hier nochmal zum Nachlesen http://de.wikipedia.org/wiki/Fußball-Bundesliga_1997/98
Folgende Begebenheit wurde mir aus nicht bestätigter, aber gut informierter Quelle zugetragen:
Sammstach Nachmittach ( 3xm, 3x ch). Die Mannschaft des lokalen Sportvereins trifft sich zum Aufgallopp auf dem Trainingsgelände. Ein Lokalderby steht ins Haus. Den ganzen Sommer war das Trainer-Oktett inklusive Vorstandschaft stets bemüht durch optimierende Zu- und Verkäufe das Maximale aus den Waden und Füssen der 11 übers Gras hechelnden Mannen zu quetschen.
Hier ein Stürmer mehr, da ein Verteidiger weniger. Durch den Wegfall der Grenzen in Europa und dank dem Schengener Abkommen wird das, was früher noch als illegaler Menschenhandel verpöhnt war, heute einfach salopp „Transfermarkt“ genannt und kann sogar online verfolgt werden.
Nachdem man 3 Tormänner gegen 2 Ziegen, einen Stürmer und einen neuen Satz Eckfähnchen-Fahnen getauscht hat, fühlt man sich gut gerüstet für die neue Saison.
Was nur niemand beim wilden Handeln mit den Muskeln junger Männer über Europas Grenzen hinaus bedacht hat, ist, dass die Verständigung zwischen Sklaventreiber und Balljägern schwieriger wird.
Mittlerweile diskutiert der DfB über die Wiedereinführung der Hilfssprache Esperanto, aber solange wird sich wohl jeder eine eigene Lösung überlegen müssen, wenn der in der Vorderpfalz aufgewachsene Tormann mit dem........na sagen wir.......... jenseits des Äquators geborenen Innenverteidiger über einen unnötigen Rückpass diskutieren möchte.
Der kroatische Stürmer hat mit dem saarländischen Trainer mittlerweile eine halbwegs passable Zeichensprache entwickelt, die sich aber lediglich auf „Daumen hoch“ für „fein gemacht“ und „Daumen runter“ für „noch so etwas und ich rasier dir die Innenschenkel mit einer stumpfen Spiegelscherbe“ beschränkt. Was damals im alten Rom bei den Gladiatoren funktioniert hat, klappt beim Fußball schon lange!
Mittlerweile diskutiert der DfB über die Wiedereinführung der Hilfssprache Esperanto, aber solange wird sich wohl jeder eine eigene Lösung überlegen müssen, wenn der in der Vorderpfalz aufgewachsene Tormann mit dem........na sagen wir.......... jenseits des Äquators geborenen Innenverteidiger über einen unnötigen Rückpass diskutieren möchte.
Der kroatische Stürmer hat mit dem saarländischen Trainer mittlerweile eine halbwegs passable Zeichensprache entwickelt, die sich aber lediglich auf „Daumen hoch“ für „fein gemacht“ und „Daumen runter“ für „noch so etwas und ich rasier dir die Innenschenkel mit einer stumpfen Spiegelscherbe“ beschränkt. Was damals im alten Rom bei den Gladiatoren funktioniert hat, klappt beim Fußball schon lange!
Wir sind also immer noch beim Aufgallopp vo dem Lokalderby, ein Dehnen und Spurten, immer wieder unterbrochen von Gebärdensprache zwischen Trainer und Mannschaft.
Die designierte Elf des Spiels rennt an der Außenlinie auf und ab, jeder 3 Jährige Vollblüter wäre blass vor Neid beim Anblick des spurtenden Pulgs.
Die Mannschaftsaufstellung hat der Trainer wie immer am Vorabend an die Kabinenwand gemalt. Aus Tradition hängt er an jedem Vorabend eines Spiels nach dem Abschlusstraining eine Liste aus mit den Rückennummern, die es in die nächste Runde (also zum Spiel) geschafft haben.
Seit er beim kläglichen Versuch, den Namen der neuen Stumspitze aus Borneo grammatikalisch korrekt zu schreiben, gescheitert ist und befürchten muss, dass der Familienclan des Spielers ihn mit einem Voodoo Fluch belegt hat, beschränkt er sich jedoch auf das Aufschreiben der Rückennummern.
Die designierte Elf des Spiels rennt an der Außenlinie auf und ab, jeder 3 Jährige Vollblüter wäre blass vor Neid beim Anblick des spurtenden Pulgs.
Die Mannschaftsaufstellung hat der Trainer wie immer am Vorabend an die Kabinenwand gemalt. Aus Tradition hängt er an jedem Vorabend eines Spiels nach dem Abschlusstraining eine Liste aus mit den Rückennummern, die es in die nächste Runde (also zum Spiel) geschafft haben.
Seit er beim kläglichen Versuch, den Namen der neuen Stumspitze aus Borneo grammatikalisch korrekt zu schreiben, gescheitert ist und befürchten muss, dass der Familienclan des Spielers ihn mit einem Voodoo Fluch belegt hat, beschränkt er sich jedoch auf das Aufschreiben der Rückennummern.
Widerworte gibt’s kaum, warum auch, versteht ja doch keiner.
Trotz allem steht der Co-Trainer und der Kassenwart immer Gewehr bei Fuß, falls doch der ein oder andere Spieler in seiner eigenen Sprache den Unmut über das Nicht-Aufgestellt-werden kundtun möchte. Am gestrigen Abend blieb es ruhig in der Kabine…sehr ruhig.
Trotz allem steht der Co-Trainer und der Kassenwart immer Gewehr bei Fuß, falls doch der ein oder andere Spieler in seiner eigenen Sprache den Unmut über das Nicht-Aufgestellt-werden kundtun möchte. Am gestrigen Abend blieb es ruhig in der Kabine…sehr ruhig.
Die meisten Spieler sahen sich die Liste nach dem Duschen an, nahmen Kopfnickend zur Kenntnis, ob sie sich morgen nun die Stollen-oder Hausschuhe anziehen können und gingen, mal mehr oder weniger selbstbewusst strahlend, aus den Katakomben……
Außer Ircniviclickvic Hatulipivicisvicic, der neue Aussenverteidiger…grimmig knurrend wand dieser sich von der Liste ab. Er versuchte seine Enttäuschung nicht am Trainerpärchen auszulassen und schlug stattdessen auf die Bänke in den Kabinen ein. Dabei stieß er immer wieder Laute aus, die keiner der Anwesenden deuten oder gar verstehen konnten.
Fluchtartig verließen die anderen Spieler inklusive Trainer, Co-Trainer und Kassenwart die Kabinen. Mit aller Kraft lehnten sie sich von außen gegen die Kabinentür um die enttäuscht Rückennummer 37 an der Flucht zu hindern. Die Rückennummer 37 alleine sollte dem Spieler eigentlich schon Aufschluss genug über den Rang in der Mannschaft geben, denn die Nummer 38 trägt der Busfahrer!!
Während sie sich panisch ängstlich in die Augen sahen und überlegten, was sie nun als Nächstes tun sollten, wird es ruhig in der Kabine.
Der Trainer dreht sich zur Tür und lugt durch einen Lichteinlass in der massiven Stahltür. Was sie dort sahen, ist bis heute allen ein Unvergesslich. Der Aussenverteidiger saß schluchzend auf den Resten einer Bank mitten in der in Schutt und Asche liegenden Kabine. Neben ihm kniete der Masseur und streichelte dem 1,94m großen Mann über den Kopf. Der Trainer öffnet die Tür und wagt sich einen Schritt nach vorn.
Da sieht der Masseur zu ihm auf, der Hühne neben ihm schluchzt immer noch wie ein 3-Jähriger, der seinen Lieblingsbagger auf dem Spielplatz von einem 5.-Klässer geklaut bekommen hat, und sagt: „Na Trainer? Angst bekommen? Aber keine Angst:
Fluchtartig verließen die anderen Spieler inklusive Trainer, Co-Trainer und Kassenwart die Kabinen. Mit aller Kraft lehnten sie sich von außen gegen die Kabinentür um die enttäuscht Rückennummer 37 an der Flucht zu hindern. Die Rückennummer 37 alleine sollte dem Spieler eigentlich schon Aufschluss genug über den Rang in der Mannschaft geben, denn die Nummer 38 trägt der Busfahrer!!
Während sie sich panisch ängstlich in die Augen sahen und überlegten, was sie nun als Nächstes tun sollten, wird es ruhig in der Kabine.
Der Trainer dreht sich zur Tür und lugt durch einen Lichteinlass in der massiven Stahltür. Was sie dort sahen, ist bis heute allen ein Unvergesslich. Der Aussenverteidiger saß schluchzend auf den Resten einer Bank mitten in der in Schutt und Asche liegenden Kabine. Neben ihm kniete der Masseur und streichelte dem 1,94m großen Mann über den Kopf. Der Trainer öffnet die Tür und wagt sich einen Schritt nach vorn.
Da sieht der Masseur zu ihm auf, der Hühne neben ihm schluchzt immer noch wie ein 3-Jähriger, der seinen Lieblingsbagger auf dem Spielplatz von einem 5.-Klässer geklaut bekommen hat, und sagt: „Na Trainer? Angst bekommen? Aber keine Angst:
„Der tut nichts, der will nur Spielen!“

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