Wer kennt das nicht..........der erste freie Tag seit Wochen steht an...und innerlich nehme ich mir vor, 100 Sachen auf einmal zu erledigen.
So ein Tag endet meist folgendermaßen:
Ich liege bis morgens um 16:00 h im Bett, weil ich in Anbetracht der mir zur Verfügung stehenden Auswahl an Aktivitiäten in eine Art Schockstarre verfalle und ärgere mich dann stundenlang über mich selbst, dass mein Auto immernoch nicht sauber ist, mein Balkon nocht nicht aufgeräumt wurde und niemand eingekauft hat
Aber ihr glaub nicht, wie schnell ich einen Schuldigen für meine Zwickmühle finde. Ja, Selbstreflexion kann auch ein Eingeständnis purer Schwäche sein.
Natürlich ist der, der nicht da ist, um mir in den Hintern zu treten, daran schuld, dass ich vormittags keinen Antrieb finde, um mich zum Autowaschen und Blumen kaufen aufzuraffen.
Ausserdem spare ich ohne Blumen Wasser, also wer braucht schon Blumen......und wenn ich schon nicht zum Blumenkaufen raus muss, ist das mit dem Autowaschen auch nicht so wichtig....
Wo ist dieses Gen, dass mich dauernd aus der Verantwortung zieht und dafür anderen die Schuld gibt?
Klar weiss ich, dass jeder seines eignen Glückes Schmied ist, aber ist es nicht soviel einfacher, sich selbst zu bemitleiden, denn die vielen anderen bösen Menschen, die unsere an Sie gestellten Erwartungen nicht erfüllen, sind ja an meiner schlechten Laune schuld.
Wie gerne mummele ich mich auf der Couch ein, nur mit einer fadenscheinigen Ausrede und der Rest der Welt gibt mir auch recht.
Ja, ich arbeite viel und oft und lange. Aber mein Job macht mir Spass und wenn ich die Kraft nicht mehr habe, einen zweiten Job zu machen, dann liegt es an mir, dies zu beenden. Aber aufgrund meines unstillbaren Dranges, es jedem Recht machen zu wollen, kann ich das nicht. Also jammere ich 2x die Woche lieber, wie schlimm die Welt ist, wenn man bis Mitternacht arbeiten muss.
Ja, manches im Leben tut weh. Und ist schwer. Und ich wäre auch lieber Millionär und läge am Strand......aber wo ist mein Optimismus....wo ist der Teil von mir, der zu schätzen weiss, was ich habe? Habe ich schon soviel Gutes im meine Leben, dass ich nur noch auf das Besondere warte? Dass ich alles, was Freunde mir Gutes tun, als gegeben hinnehme und unbewusst immer mehr erwarte? Und warum stelle ich an mich selbst solch hohe Erwartungen, von denen ich von Anfang an weiss, dass ich sie nicht erfüllen kann?
Wenn ich so neben mir stehe und mich beobachte, glaube ich nicht, dass ich die bin, zu der mich meine Mum erziehen wollte und auch nicht mehr die auf die ich stolz sein kann.
Wann und warum bin ich so geworden?
Und viel wichtiger..........wo ist die alte Sylvie?
So ein Tag endet meist folgendermaßen:
Ich liege bis morgens um 16:00 h im Bett, weil ich in Anbetracht der mir zur Verfügung stehenden Auswahl an Aktivitiäten in eine Art Schockstarre verfalle und ärgere mich dann stundenlang über mich selbst, dass mein Auto immernoch nicht sauber ist, mein Balkon nocht nicht aufgeräumt wurde und niemand eingekauft hat
Aber ihr glaub nicht, wie schnell ich einen Schuldigen für meine Zwickmühle finde. Ja, Selbstreflexion kann auch ein Eingeständnis purer Schwäche sein.
Natürlich ist der, der nicht da ist, um mir in den Hintern zu treten, daran schuld, dass ich vormittags keinen Antrieb finde, um mich zum Autowaschen und Blumen kaufen aufzuraffen.
Ausserdem spare ich ohne Blumen Wasser, also wer braucht schon Blumen......und wenn ich schon nicht zum Blumenkaufen raus muss, ist das mit dem Autowaschen auch nicht so wichtig....
Wo ist dieses Gen, dass mich dauernd aus der Verantwortung zieht und dafür anderen die Schuld gibt?
Klar weiss ich, dass jeder seines eignen Glückes Schmied ist, aber ist es nicht soviel einfacher, sich selbst zu bemitleiden, denn die vielen anderen bösen Menschen, die unsere an Sie gestellten Erwartungen nicht erfüllen, sind ja an meiner schlechten Laune schuld.
Wie gerne mummele ich mich auf der Couch ein, nur mit einer fadenscheinigen Ausrede und der Rest der Welt gibt mir auch recht.
Ja, ich arbeite viel und oft und lange. Aber mein Job macht mir Spass und wenn ich die Kraft nicht mehr habe, einen zweiten Job zu machen, dann liegt es an mir, dies zu beenden. Aber aufgrund meines unstillbaren Dranges, es jedem Recht machen zu wollen, kann ich das nicht. Also jammere ich 2x die Woche lieber, wie schlimm die Welt ist, wenn man bis Mitternacht arbeiten muss.
Ja, manches im Leben tut weh. Und ist schwer. Und ich wäre auch lieber Millionär und läge am Strand......aber wo ist mein Optimismus....wo ist der Teil von mir, der zu schätzen weiss, was ich habe? Habe ich schon soviel Gutes im meine Leben, dass ich nur noch auf das Besondere warte? Dass ich alles, was Freunde mir Gutes tun, als gegeben hinnehme und unbewusst immer mehr erwarte? Und warum stelle ich an mich selbst solch hohe Erwartungen, von denen ich von Anfang an weiss, dass ich sie nicht erfüllen kann?
Wenn ich so neben mir stehe und mich beobachte, glaube ich nicht, dass ich die bin, zu der mich meine Mum erziehen wollte und auch nicht mehr die auf die ich stolz sein kann.
Wann und warum bin ich so geworden?
Und viel wichtiger..........wo ist die alte Sylvie?