Das Thema für dich bis Donnerstag: Algengeruch im städtischen Schwimmbad! :)
Weihnachten naht mit großen Schritten und zumindest Wetter-technisch sind wir momentan den weissen Weihnachten im August näher als im Dezember.
Aber bis zum meteorologischen Winteranfang vertreibt der gemeine Pöbel sich die Zeit mit alldem, was man als Otto-Normal-Bürger im Sommer eben macht um dem schlechten Wetter zu trotzen.
Man rennt in Sandalen mit Sportsocken, Hawaiihemd und umgehängter Kamera quer durch die Nation, vertreibt so sehr gewissenhaft den letzten Touristen und verbreitet so auch in die letzten Ecken der Welt die Bestätigund des Klischees, dass wir Deutsche alle einen Bierbauch und einen an der Waffel haben.
Samstags Nachmittags rennt die klassische deutsche Großfamillie ( Mann in oben beschriebener Kleidung, Patchwork Kinder ( 1 aus jeder ersten Ehe, 12 und 17 Jahre, 1 gemeinsames Kleinkind zwischen 6 Monate und 3 Jahre), Frau in Tiger-Leggins und Bratwurstschlauchoberteil) ins Freibad, Strandbad, Aussenpool oder vergleichbares Gewässer mit öffentlichem, kostenpflichtigem Zutritt.
Nachdem in klassisch deutscher Maniert ein Liegeplatz von mindestens 15 qm mit 34 bunten Handtüchern abgesteckt wurde, die beiden größeren Kinder mit einem ipodähnlichen Elekrotgerät eines amerikanischen Herstellers das Gesäusel der Eltern und das Geschrei des Kindes zu ünertönen zu versuchen, schlapft das Patch-Elternpaar in Richtung Gewässer.
Stolz wie Bolle versenken beide das gemeinsame Balg mit einem bunten Gummiring um die Hüfte geschnallt in den Fluten. Hier und da ertönt ein "aaaah!" und "oooooh!" um das Entzücken über das selbstständige Paddeln des Zöglings zu würdigen so laut aus dem Wasser, dass es bis zu den Patch-Kindern auf der Liegewiese durch dringt.
Die beiden Teenager, im Leid vereint, vertreiben sich die Zeit mit dem einzigen Hilfsmittel, das neben lauter Musik in dieser menschenunwürdigen Situation hilfreich erscheint. Bewusstseinserweiternde Mittel aus Woodstock.
Als das elterliche Glück den Fluten entsteigt und lautstark dem gesamten Umland kundtut, dass sowohl das gemeinsame Mündel als auch sie selbst den Badeausflug überlebt haben, streckt der männliche Teil des Trios, sich immernoch dem Liegeplatz nähernd, die Nase gen Himmel.....schnüff schnüff*....er stapft weiter Richtung Handtücher *schnüff schnüff* "Was riecht denn hier so? Da brennt doch was !"....rezitiert er verständlos und hilfesuchend in Richtung seines Weibchens.
Peggy* hat die Situtation allerdings direkt erfasst. Verständnisvoll sieht sie ihr namensgebendes Männchen an und erklärt, dass der Geruch natürlich von den Schwimmbadpersonal kommt, die jeden Morgen die Algen aus dem Becken abschöpfen und, da diese Berge ja sonst gen Himmel wachsen, natürlich das angeschwemmte Material immer hinter dem Pumpenhäuschen gezielt abbrennen........Begleitet vom "flisch-flatsch"- Geräusch der KIK-Plastik-FlipFlops watscheln sie weiter Richtung Ihrer Kinder aus der Vergangenheit, die mittlerweile mit voll erweiteretem Bewusstsein im Schatten eines Eichenbaumes eingeschlafen sind.
Ja, der deutsche Sommer hält immer etwas bereit, worüber es sich zu schreiben lohnt.. :)
(*Name von der Redaktion geändert)
Weihnachten naht mit großen Schritten und zumindest Wetter-technisch sind wir momentan den weissen Weihnachten im August näher als im Dezember.
Aber bis zum meteorologischen Winteranfang vertreibt der gemeine Pöbel sich die Zeit mit alldem, was man als Otto-Normal-Bürger im Sommer eben macht um dem schlechten Wetter zu trotzen.
Man rennt in Sandalen mit Sportsocken, Hawaiihemd und umgehängter Kamera quer durch die Nation, vertreibt so sehr gewissenhaft den letzten Touristen und verbreitet so auch in die letzten Ecken der Welt die Bestätigund des Klischees, dass wir Deutsche alle einen Bierbauch und einen an der Waffel haben.
Samstags Nachmittags rennt die klassische deutsche Großfamillie ( Mann in oben beschriebener Kleidung, Patchwork Kinder ( 1 aus jeder ersten Ehe, 12 und 17 Jahre, 1 gemeinsames Kleinkind zwischen 6 Monate und 3 Jahre), Frau in Tiger-Leggins und Bratwurstschlauchoberteil) ins Freibad, Strandbad, Aussenpool oder vergleichbares Gewässer mit öffentlichem, kostenpflichtigem Zutritt.
Nachdem in klassisch deutscher Maniert ein Liegeplatz von mindestens 15 qm mit 34 bunten Handtüchern abgesteckt wurde, die beiden größeren Kinder mit einem ipodähnlichen Elekrotgerät eines amerikanischen Herstellers das Gesäusel der Eltern und das Geschrei des Kindes zu ünertönen zu versuchen, schlapft das Patch-Elternpaar in Richtung Gewässer.
Stolz wie Bolle versenken beide das gemeinsame Balg mit einem bunten Gummiring um die Hüfte geschnallt in den Fluten. Hier und da ertönt ein "aaaah!" und "oooooh!" um das Entzücken über das selbstständige Paddeln des Zöglings zu würdigen so laut aus dem Wasser, dass es bis zu den Patch-Kindern auf der Liegewiese durch dringt.
Die beiden Teenager, im Leid vereint, vertreiben sich die Zeit mit dem einzigen Hilfsmittel, das neben lauter Musik in dieser menschenunwürdigen Situation hilfreich erscheint. Bewusstseinserweiternde Mittel aus Woodstock.
Als das elterliche Glück den Fluten entsteigt und lautstark dem gesamten Umland kundtut, dass sowohl das gemeinsame Mündel als auch sie selbst den Badeausflug überlebt haben, streckt der männliche Teil des Trios, sich immernoch dem Liegeplatz nähernd, die Nase gen Himmel.....schnüff schnüff*....er stapft weiter Richtung Handtücher *schnüff schnüff* "Was riecht denn hier so? Da brennt doch was !"....rezitiert er verständlos und hilfesuchend in Richtung seines Weibchens.
Peggy* hat die Situtation allerdings direkt erfasst. Verständnisvoll sieht sie ihr namensgebendes Männchen an und erklärt, dass der Geruch natürlich von den Schwimmbadpersonal kommt, die jeden Morgen die Algen aus dem Becken abschöpfen und, da diese Berge ja sonst gen Himmel wachsen, natürlich das angeschwemmte Material immer hinter dem Pumpenhäuschen gezielt abbrennen........Begleitet vom "flisch-flatsch"- Geräusch der KIK-Plastik-FlipFlops watscheln sie weiter Richtung Ihrer Kinder aus der Vergangenheit, die mittlerweile mit voll erweiteretem Bewusstsein im Schatten eines Eichenbaumes eingeschlafen sind.
Ja, der deutsche Sommer hält immer etwas bereit, worüber es sich zu schreiben lohnt.. :)
(*Name von der Redaktion geändert)




